Vom Flachs zum Tuch
FlachsFlachs-Projekt
Vom Korn zum Brot
kornKorn-Projekt

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Schulprojekte

BERNDORF
Foto: Die Wetterhexe vom Haunsberg (Berndorf)

Das Öko-Kulturprojekt Teufelsgraben war Anregung für 3 Schulprojekte:

Geschichtenwanderungen
Vom Flachs zum Tuch
Vom Korn zum Brot

Hans Ziller, Initiator

Geschichtenwanderungen

pdf-Geschichten

Sagen und Mythen,
Natur, Kultur,
die Schönheit der Landschaft,
Geschichte und Brauchtum,
das Salzburger Seenland ist reich davon.
Gemütliche, urige Gastbetriebe laden ein...
Ein Stoff, aus dem nicht nur Träume sind.
An den Erlebniswanderwegen kann man darüber mehr erfahren.

Die Schulen der Region
beteiligen sich im 2. Semester des Schuljahres 2001/02 am Projekt
Tourismus und Schule / Erlebniswandern

Schülerzeichnungen in Verbindung mit Text geben dem Wanderer Einblicke in Land und Leute.

Beim Entstehen dieser Präsentation wird nicht garantiert, dass die Erlebniswanderwege "noch überall vorhanden" sind. Leider fielen einige dem Vandalismus zum Opfer. "Nicht einmal vor der kreativen Arbeit von Kindern nimmt das mutwillige Zerstören Abstand!" so die Pressemeldungen...

Die Broschüre (Foto links) jedenfalls können Sie hier downloaden »

Wildromantische Sagenwanderung durch den Teufelsgraben,

Termine etc. finden Sie Hier >


Der Erlebnisweg ist ein Teil des Öko-Kulturprojekts Teufelsgraben.
17 Stationen erzählen über die Natur und animieren zum Anfassen, Fühlen,
Hören und Mitmachen.

Die Geschichte vom Teufelsgraben

Wie der Teufelsgraben zu seinem Namen kam

Der Bach im Teufelsgraben machte bei Unwetter viel Lärm. Die Leute glaubten von den polternden Steinen. Der Kugelmüller und der Müller oberhalb des Wasserfalls beschlossen die lockeren Steine festzumachen. Als sie sich dem Wasserfall näherten, wurde das Johlen, Jauchzen und Kreischen immer lauter. Sie erblickten eine Gestalt, die auftauchte und wieder verschwand. Voller Verwunderung sahen sie einen kräftigen Mann, der den Wasserfall emporkletterte und unverletzt im Tümpel unterhalb des Wasserfalls landete. Es war der Teufel höchst persönlich. „So ein Glücksfall“, dachte der Teufel, „da habe ich meinen Spaß am Wasserrutschen und noch dazu laufen mir ein Seelen über den Weg, die ich mir gleich kaufen kann!“ Er lud die beiden zum Mitrutschen ein und meinte: „Euch passiert nichts, wenn ihr mir dafür eure Seelen verschreibt!“ Da erkannten die Beiden, mit wem sie es zu tun hatten, daher weigerten sie sich. Aber der Teufel drohte sie den Wasserfall hinunter zu werfen. Sie willigten ein, wenn sie sich eine Aufstiegshilfe bauen dürfen, denn der Müller war von Haus aus ein gewitzter Bursche und überlegte bereits, wie sie den Teufel los werden konnten. Eine Schleuder müsste die Lösung sein. Man braucht nicht hinauf klettern, sondern würde gleich hinauf geschleudert. Sie machten sich sofort an die Arbeit und holten Stand, Bretter und Seile. Nach ein paar Tagen war das Wunderwerk fertig und die zwei Müller setzten es in den Tümpel. Auch der Teufel war zur Stelle. Die Müller luden den Teufel zum Ausprobieren ein. Sofort rutschte er den Wasserfall hinunter und tappte in die Falle: Immer wieder wurde er hinauf geschleudert, er kam einfach nicht mehr auf die Beine. Jetzt wurde der kräftige Geselle immer wütender und entschwand mit einem so mächtigen Satz, dass der Stein unter seinem Fuß schmolz. Heute noch kann man neben der Rinne den Fußabdruck sehen.

Die Geschichte wurde von Johann Greischberger, Aicherbauer in Seeham, geschrieben.
Die Kinder der 4. Klasse VS Seeham bearbeiteten sie im Schuljahr 2001/02 für das Projekt „Erlebniswandern“ HZ